Gemessene Daten und Vergleich mit Prognosen

Die beiden Tabellen zeigen den Vergleich der in der Siedlung gemessenen Verbräuche (Istwert), sowie die regenerative Energieerzeugung im Verhältnis zu allgemeinen Durchschnittswerten, zu den Vorgaben des Planungsleitfadens und den Plandaten der Architekten und Siedlungsplaner. Beim Stromverbrauch wurden 2200 kWh/Haus bei einer mittleren Personenzahl von 3,5 Pers/Haushalt geplant. Für die Heizwärme wird im Planungsleitfaden 25% unter Wärmeschutzverordnung gefordert. Dies entspricht bei den konkreten Hausformen einem mittleren Wert von 52 kWh/m²a. Auch die Planwerte für den Heizwärmebedarf sind über alle Häuser gemittelt. Die Istwerte wurden als Mittelwert und als Minimal- oder Maximalwert angegeben, je nachdem welcher Wert von beiden zur Bewertung relevant ist. Die angegebene solarthermische Erzeugung ist auf die Kollektorfläche bezogen.

Wie die Bewertungen zeigen, ist in der Zusammenfassung durchaus ein positives Resümee zu ziehen. Negativ sind die hohen Elektroverbräuche, die natürlich auch den Heizwärmeverbrauch in einem etwas besseren Licht erscheinen lassen, da die Elektroenergie annähernd komplett in Wärme umgesetzt wird und sie daher natürlich im Winter zur Raumheizung beiträgt. Der solarthermische Deckungsgrad im Norden der Siedlung wird sich nach Projektende noch verbessern, da der Bauträger und die beteiligten Firmen eine Modifikation der Anlagentechnik zugesagt haben.

Dennoch sind technische Schwächen während des Projektes sichtbar geworden, die z.T. beseitigt wurden oder noch zu beseitigen sind. Im nachfolgenden Bericht werden diese Schwächen dargestellt und die Relevanz für die Errichtung weiterer Siedlungen analysiert.

 
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